Praktische Informationen für Freitag und Samstag
- Das INFO-TELEFON 0151-23995334 wird ab Freitag 22 Uhr durchgehend besetzt sein. Hier gibt es aktuelle Informationen über Blockaden, Anreiserouten usw.
- Ebenfalls aktuelle Informationen gibt es bei www.twitter.com/hl_ticker - das geht auch mit jedem internetfähigen Handy!
- Die gleichen Informationen gibt es auch über den SMS-VERTEILER (Textnachricht mit "go 27032010" an 84343 senden und Ihr seid eingetragen!)
- Bitte seid ab Freitagabend 22 Uhr mit Eurem Handy auf Empfang und stellt sicher, dass Ihr das SMS-Signal hören könnt. Vielleicht geht es schon sehr früh los und die Leute, die Blockaden starten, brauchen dann schnell Eure Unterstützung. Seid also möglichst ständig bereit zum Aufbruch! (Rucksack schon gepackt neben dem Bett!)
- Wenn es vorher kein anderes Signal gibt (oder es Euch nicht erreicht) dann seid bitte spätestens um 8 Uhr an den bekannten Blockadepunkten
alles weitere hier: www.wirkoennensiestoppen.de
Wir werden den Neonazis den Weg versperren.
Wo wir den den Neonazis den Weg versperren? Bitte auf aktuelle Informationen hier an diesen Stelle achten! Wir werden zu Vorbereitungstreffen einladen und wir werden gemeinsam trainieren, wie wir das machen.
Donnerstag, 4. März, 19 Uhr, Diele, Mengstraße 41, Lübeck (Download)
Informationsveranstaltung zur LÜBECKER ERKLÄRUNG
Das Bündnis WIR KÖNNEN SIE STOPPEN lädt am Donnerstag , 4. März, 19 Uhr zu einer Informationsveranstaltung zur LÜBECKER ERKLÄRUNG in die Diele, Mengstraße 41 in Lübeck ein.
Die Initiatoren und Unterzeichner der LÜBECKER ERKLÄRUNG sind überzeugt, dass 2010 viele Menschen aus Lübeck und der Region bereit sind, den Aufmarsch der Nazis am 27. März 2010 mit gewaltfreien Blockaden zu verhindern. Die LÜBECKER ERKLÄRUNG formuliert: "Wir selbst sind verantwortlich für die Stadt und die Gesellschaft, in der wir leben. Bei aller Unterschiedlichkeit unserer politischen Ansichten verbindet uns die Entschlossenheit, dem erstarkenden Rechtsextremismus unsere Überzeugung, unseren Mut und Verstand, unsere Gemeinsamkeit und Vielfalt entgegenzusetzen.
Wir erklären: Wir sind entschlossen, den Aufmarsch der Nazis zu verhindern. Wir sind solidarisch mit allen, die dieses Ziel mit uns teilen. Wir wollen das in gemeinsamen und gewaltfreien Aktionen erreichen. Wir werden den Nazis mit Blockaden zeigen, dass wir sie weder in Lübeck noch anderswo dulden." Ermutigend sind erfolgreich Beispiele wie in Dresden, Jena und Köln, wo Naziaufmärsche erfolgreich verhindert und behindert wurden.
Die Veranstaltung informiert zu Entstehung und Inhalt der "Lübecker Erklärung". Was ist ihre Intention? Was muss man bei Sitzblockaden beachten? Wie ist die rechtliche Situation?
Gesprächspartner sind: Joachim Nolte, Mitglied der Kirchenkreissynode des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, Holger Wulf, Avanti - Projekt undokmatische Linke und Lienhard Böhning, stellvertretender Stadtpräsident der Hansestadt Lübeck sowie Axel Hoffmann Rechtsanwalt.
4. Februar 2010, 19:00 Uhr, Rathaus Große Börse, Lübeck:(DOWNLOAD)
K o m m u n a l e u n d z i v i l g e s e l l s c h a f t l i c h e V e r a n t w o r t u n g
angesichts rechtsextremer Aufmärsche
Altbürgermeister Michael Bouteiller
im Gespräch mit
Dr. Albrecht Schröter (Oberbürgermeister Jena)
Wie können kommunale Handlungsmöglichkeiten angesichts rechtsextremistischer Aufmärsche wahrgenommen werden? Wie kann die Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft wirkungsvoll gestaltet werden kann, um Naziaufmärsche zu verhindern?
Am 27 März 2010 wollen Nazis wie in den vergangenen Jahren wieder durch Lübeck marschieren. Sie nehmen die Bombardierung Lübecks durch die alliierte Luftwaffe im März 1942 zum Anlass. Wie können wir uns als Zivilgesellschaft verhalten.
Als Chef der Versammlungsbehörde in Jena hat Oberbürgermeister Dr. Schröter die Pflicht zur Neutralität. Trotzdem ist er bekannt für sein Engagement gegen Nazis.
In Jena wurden mehrfach erfolgreich Naziaufmärsche be- und verhindert. Das ist nicht zuletzt der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Kommune und zivilgesellschaftlichen Netzwerken zu verdanken.
Demokraten stehen in Jena erfolgreich zusammen, Stadtpolitiker von CDU, Grünen, PDS und SPD stellten sich schützend in einer Kette vor die Blockierer. Der Platz wird nicht geräumt. Die Nazis müssen an den Rand der Stadt ausweichen. Was ist in Jena anders und was können wir in Lübeck tun?
Auf Initiative des gastgebenden Oberbürgermeisters wird Ende Januar 2010 in Jena eine Konferenz stattfinden, bei der die Zusammenarbeit zwischen interessierten Kommunen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken vor Ort diskutiert werden soll.
Können Naziaufmärsche versammlungsrechtlich verhindert werden? Was ist jenseits des Versammlungsrechts möglich?
W I R W E R D E N U N S S E T Z E N